Vespertüten-Aktion in Karlsruhe

Am Samstag 15.10.2016 startete der erste Auftritt des Soup du Jour e.V. – nicht mit einer Suppenküche, dafür mit einer Vespertüten-Aktion, die guten Anklang fand. Es konnten 200 Tüten an Interessen verteilt werden und Kontakte geknüpft werden. Es ist die erste Aktion, die der Verein Soup du Jour e. V. durchgeführt hat – mit persönlichem Erfolg und positiver Rückmeldung.

Soup du Jour e.V. sucht ersten Kontakt

Treffpunkt der Vereinsmitglieder war am Tag der Aktion im Commodore Room. Am Tag zuvor wurden die Vespertüten gepackt, liebevoll bestempelt und mit Info-Material versehen. Inhalt einer Tüte war 1 Brezel, 1 Landjäger, 1 Apfel, 1 Wasser und 1 Süßigkeit. Die Brezeln wurden erst am Samstagmorgen frisch dazu gepackt. Nach einer kurzen Besprechung teilten sich das Team jeweils in 3 Gruppen auf, diese verteilten sich an verschiedene Orten in Karlsruhe:

  • Bahnhof
  • Werderplatz
  • Durlach
  • Innenstadt

Dort wurden 140 Vespertüten verteilt. Besonderen Zuspruch gab es am Werderplatz, hier haben 80 Vespertüten Freude verbreitet. Die Aktion wurde gut angenommen und es wurden interessante Gespräche geführt. Vor allem am Werderplatz wurden Kontakte geknüpft. Aufgrund dieser wurden am Sonntag in der Rüppurer Straße die letzten Vespertüten (60 Stück) verteilt.

An wen wurden die Tüten verteilt?

„Die Herkunft der Leute? Schnurzpiepegal. Das Aussehen? Völlig wurschd. Ihr sozialer Status? Jacke wie Hose.“ – so der Verein vor der Aktion.

Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis und freuen uns, auf weitere Aktionen, denn wir haben den Eindruck, hier etwas in Bewegung setzen zu können. Allein aus dieser Aktion gewannen wir neue Interessenten und Kontakte zu einem Streetworker und seinem Klienten.

Begegnung auf Augenhöhe

Der Verein möchte nicht nur Bedürftige unterstützten, vielmehr schlägt er hier die Brücke zu einer Zielgruppe, mit der man im Alltag vielleicht weniger in Berührung kommt. Hingegen hat Soup du Jour e. V. sich zur Aufgabe gemacht, einen Kommunikationsraum schaffen zu wollen, um ungezwungene Gespräche zwischen „allen Schichten“ zu ermöglichen und vor allem zu „normalisieren“ – Begegnungen auf Augenhöhe ermöglichen. Dies soll bei etwas geschehen, was wir alle brauchen: eine (warme) Mahlzeit. Gute und interessante Gespräche sowie eine angenehme Umgebung sollen das Ganze unterstützen und erlebenswert machen.