Suppenküche im Februar: Runde zwei

Am Samstag 26.02.2016 gab es auf dem Werderplatz wieder Suppe für alle! Und das ganz kostenlos. Ab elf Uhr war die Suppen-Ausgabe wieder eröffnet und die ersten Besucher ließen – angelockt vom Duft leckerer Suppe – auch dieses Mal nicht lange auf sich warten.

Auch reden hilft

Samstags ist viel los auf dem Werderplatz. Der Markt lockt viele für den Lebensmittelkauf an und auch sonst ist der Platz stets gut besucht. Neben Besuchern, die einen gemeinsamen Teller Suppe mit uns gegessen haben, waren es oft auch Passanten, die sich informieren oder zumindest ein paar herzliche Worte dalassen wollten, die an den Stand herangetreten sind. Und so war neben der Ausgabe von Suppe eben auch das Kommunizieren ein wichtiger Teil der Aktion: Neue Mitglieder gewinnen oder einfach einen kleinen Denkanstoß mit auf den Weg geben ist neben den primären Zielen des Vereins eine wichtige Aufgabe für einen so jungen Gruppierung.

Deshalb fand die Aktion auch nicht nur direkt am eigenen Stand statt. Während ein Teil des Teams Suppe ausgegeben hat, waren stets auch Helfer auf dem Werderplatz unterwegs und haben Gespräche gesucht. Dabei ging es weniger um „Werbung“ als viel mehr um einen Austausch auf Augenhöhe. Echtes Interesse, Offenheit und für alle die wollen, eben auch ein Teller Suppe.

Suppe von Herzen, mit Würstchen

Und diese Suppe kam dieses Mal nicht aus unserer, sondern aus der Küche von The BLACK DOG Hotdogs aus dem Passagehof. Als Inhaber Hasan vom Verein hörte, gefiel ihm die Idee sofort und er wollte Soup du Jour mit einer Suppenspende unterstützen.

„Er mag unser Projekt und hat uns deshalb die Suppe komplett geschenkt – eine tolle Sache“,

bestätigte auch Magnus, zweiter Vorstand des Vereins.  Und so waren dieses Mal 80 Liter Kartoffel-Wirsing-Suppe für den guten Zweck im Ausschank. Mit Würstchen versteht sich, wenn die Spende vom Hot Dog – Experten kommt.

Wem es schmeckt, bekommt noch mehr

Kleine Portion, zweite Portion, mit Würstchen, ohne… alles kein Problem! Hauptsache ist, am Ende sind alle satt und fühlen sich wohl. Auch wenn dieses Mal die Temperaturen nicht ganz so eisig waren wie bei der ersten Suppenküche im Dezember, so freute sich doch jeder über eine wärmende Suppe, mit einem freundlichen Lächeln serviert.

Tische neben der Ausgabe luden zum Verweilen ein und das Angebot wurde dankbar angenommen. Nicht selten waren alle Plätze besetzt, wurde angeregt geredet und neue Kontakte geknüpft. 

Und wie sehen andere das?

Zu Besuch am Stand war auch Miriam Steinbach, die auf ihrem Blog Die Schreibmaschine ihre eigenen Eindrücke festgehalten und auch einige Meinungen von Besuchern und Mitgliedern eingefangen hat.


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